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Entstehung und Entwicklung des Sozialprojektes


Die Anfänge gehen bis in das Jahr 1980 zurück.
Damals entstanden die (von uns so genannten) "Weihnachtsaktionen". An eine ständige Arbeitsgemeinschaft, deren Mitglieder das ganze Jahr über Menschen, die Hilfe benötigen, diese auch geben, hat damals niemand im Entferntesten gedacht.
Ausgangspunkt war die Vorweihnachtszeit. Eine Klasse des Christian - von - Dohm Gymnasiums in Goslar packte Päckchen für die notleidende polnische Bevölkerung.
Eine andere Klasse, von ihrem Klassenlehrer auf diese Aktion angesprochen, wollte lieber bedürftigen Menschen in ihrer direkten Umgebung helfen. Eine diesbezügliche Nachfrage bei der Neuwerkgemeinde in Goslar ergab, dass es viele ältere Menschen gibt, die zu Weihnachten allein sind und sich über einen Besuch freuen würden.

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Alle 36 Schülerinnen und Schüler der Klasse packten daraufhin kleine Päckchen und gingen los, um diese Menschen zu besuchen, ihnen ein Ständchen zu singen und für sie zu musizieren. Man muss sich dabei vorstellen, dass ein solcher einsamer Mensch unvorbereitet die Tür aufmachte und sich mit 36 Jugendlichen konfrontiert sah !!! Bei der ersten Adresse nahm eine ältere Dame das Päckchen in Empfang - mit misstrauischem Gesicht und leicht unmutig - und suchte nach dem Portemonnaie, um eine Spende zu geben für die vermeintlich für irgendeine Hilfsorganisation sammelnden Jugendlichen.


Dann ereignete sich etwas, das für alle Beteiligten überraschend kam und dazu führte, dass diese erste Weihnachtsaktion wiederholt wurde:
Die in der ersten Reihe stehenden Schülerinnen und Schüler erklärten, dass sie kein Geld haben möchten, dass sie nicht für ein Hilfsprojekt sammeln - sondern dass sie einzig und allein deswegen hier seien, weil sie dieser älteren Dame eine Freude machen möchten.
Diese reagierte verdutzt: "Mir wollt ihr eine Freude machen ??? Und nichts dafür haben ???" Sie fing an zu weinen. Die Schülerinnen und Schüler waren davon so ergriffen, dass etliche auch Tränen in den Augen hatten.

Diese Erfahrung führte dazu, dass einige dieser Schülerinnen und Schüler bis zu ihrem Abitur und darüber hinaus an den Weihnachtsaktionen teilgenommen haben. Es kamen im Laufe der Jahre andere Klassen hinzu, einige hörten wieder auf. Einzelne Schülerinnen und Schüler machten bis zu ihrem Abgang von der Schule - und z.T. darüber hinaus - mit. Es gingen dann und gehen bis heute fast ausschließlich nur noch Kleingruppen von 2-5 Personen los, um Besuche zu machen.

Einige wenige Schülerinnen und Schüler besuchten privat die älteren Damen und Herren, die sie bei den Weihnachtsbesuchen kennengelernt hatten, auch während des Jahres weiter - ohne die Absicherung durch eine Arbeitsgemeinschaft. Der Gedanke, eine solche einzurichten, kam uns zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht.


Der nächste gravierende Einschnitt in der Entwicklung ereignete sich Weihnachten 1985: Nach einem Besuch bei einer alten Dame, der es gesundheitlich sehr schlecht ging, sagte ein Schüler, dem diese Situation sehr nahe ging: "Diese Frau braucht doch jemanden nicht nur einmal zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über. Können wir nicht unseren Besuch wiederholen oder eine andere Lösung finden, ihr den Alltag etwas zu erleichtern ??!" Der Versuch, die Aktion zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr zu wiederholen, hatte nicht einen ähnlich guten Anklang.

Aber eine andere Lösung war erfolgreich:
Es begann die ständige Arbeitsgemeinschaft am Christian - von - Dohm Gymnasium, die sich damals noch "Hilfe für Hilfsbedürftige" nannte. Drei Lehrer der Schule wurden von der Gesamtkonferenz mit dem Aufbau der AG beauftragt. Das Startkapital von 350,- DM spendeten die bei der Gesamtkonferenz anwesenden LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen..


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Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft führten das ganze Jahr über in regelmäßigen Abständen einen Besuchsdienst bei älteren Menschen durch, gingen einkaufen, lasen vor, unterhielten sich..... Wir nannten diese Tätigkeit "Altenbetreuung".
Parallel dazu fanden an jedem Weihnachten die Weihnachtsaktionen statt. Daran nahmen die AG-Mitglieder teil, aber überwiegend Klassen und Gruppen von Schülerinnen und Schülern, die nicht Mitglieder der AG waren. Für etliche waren diese Weihnachtsaktionen der Einstieg in die Arbeitsgemeinschaft.




Aus den ersten Jahren bis 1988 existieren kaum Aufzeichnungen und Dokumente und keinerlei Zeitungsartikel. Die Tätigkeiten der Mitglieder der AG "HfH" verliefen im Stillen - ganz bewusst und absichtlich, weil man mit dieser für einen selbst bedeutsamen Tätigkeit und mit dem Leid anderer Leute nicht hausieren gehen wollte.
Diese Zurückhaltung änderte sich. Es gab und gibt dafür verschiedene Gründe:
  • Ein gewisser Bekanntheitsgrad ist für diese Arbeit unerlässlich:
  • Die vielen Außenkontakte mit Altenheimen, Seniorenorganisationen, Behörden, Schulen und vielen Einzelpersonen verlaufen reibungsloser, wenn man bekannt ist und einen seriösen Ruf genießt.
  • Eine kommunale Vernetzung von örtlichen sozialen Aktivitäten hauptamtlicher und ehrenamtlicher Natur ist sehr hilfreich, weil dadurch eine Atmosphäre der Akzeptanz und gegenseitiger Anerkennung entsteht, in der mehr Menschen leichter bereit sind, Hilfen anzunehmen und Hilfen zu geben.
  • Die Schülerinnen und Schüler brauchen auch persönliche Anerkennung und Wertschätzung. Soziale Tätigkeiten erfahren im Allgemeinen nicht dieselbe Anerkennung wie sportliche oder musische. Deswegen ist es nötig, dass sie sowohl innerhalb der Schule (und auch dieses ist schwerer als man denkt) als auch außerhalb - z.B. durch Berichte mit Photos in der örtlichen Presse - erwähnt werden.


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1987 kam auf Wunsch einzelner Schülerinnen der Arbeitschwerpunkt "Kinder- und Jugendlichen - Betreuung" dazu
"Ich möchte gern mitmachen, aber ich habe keine Lust auf Kontakte mit alten Menschen. Ich möchte gern Kindern helfen."
Ein Pilotprojekt verlief sehr erfolgreich. Seitdem gehört diese Tätigkeit zu den ständigen Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft.



Da wir Kinder betreuen, die überwiegend aus kinderreichen und/oder ärmlicheren Familien stammen, lag die Einrichtung eines Secondhandlagers nahe. Seit 1987 werden dort gesammelte Kleidung, Spielsachen, Haushaltsgegenstände, Haushaltsgeräte und Möbel von Schülerinnen und Schülern aufbewahrt und unbürokratisch an Bedürftige abgegeben. Dazu stehen uns in einem Schulzentrum drei Lagerräume zur Verfügung (allerdings erst nach Intervention des heutigen niedersächsischen Ministerpräsidenten).


Ergänzt werden unsere Aktivitäten seit 1987 durch eine generationenübergreifende Weihnachtsfeier - neuerdings nur alle zwei Jahre, wegen des großen organisatorischen Aufwandes - für die wir Familien mit Kindern, ältere Menschen und bedürftige Menschen einladen, um mit allen Schülerinnen und Schülern der ständigen Arbeitsgemeinschaft zu feiern und die geladenen Kinder zu beschenken.


Eine Schülergruppe unter der Leitung eines Ehemaligen, die sogenannte "Werbegruppe", hat es sich seit einigen Jahren zur Aufgabe gemacht, neue Mitglieder zu werben, Infostände vorzubereiten und gesellige Gruppenaktivitäten zu organisieren.


Durch überregionale Wettbewerbe, an denen wir teilnahmen, um unsere finanzielle Situation zu verbessern, wurde unser (von uns mittlerweile so genanntes) Sozialprojekt "Hilfe durch Schülerinnen und Schüler" örtlich, regional und überregional bekannt. Deswegen wurden und werden wir auch immer wieder gebeten, bei Vernetzungen von sozialen Aktivitäten mitzuwirken. Durch diese Kontakte wiederum erhielten wir weitere Anregungen und nahmen Projektideen auf, die wir umzusetzen versuchten. Teilweise mit großem Erfolg, teilweise auch mit Misserfolgen.


Auf diese Weise entstand ein neuer ständiger Arbeitsschwerpunkt: "Jung und Alt gemeinsam aktiv". Die bisherige alleinige Ausrichtung auf das Geben von Hilfen, auf das "Betreuen" von Mitmenschen unterschiedlichen Alters, wandelte sich in der Weise, dass rüstige Seniorinnen und Senioren gewonnen werden konnten, die ihrerseits bewusst jungen Menschen privat oder in der Schule helfen wollen oder an einer gemeinsamen Tätigkeit (wie z.B. intergeneratives Theaterspielen) interessiert sind.


Zwischenzeitlich haben wir 2005 einen gemeinnützigen Verein gegründet, um unsere Gelder verwalten zu können. Mittlerweile sind mehrere Schulen und Schulformen (Orientierungsstufe, Hauptschule, Realschule, Gymnasium) beteiligt. Dazu kommen einzelne Schüler und Schülerinnen aus den berufsbildenden Schulen, viele Ehemalige und etliche Helfer unterschiedlichen Alters.


Damit haben sich unsere Aktivitäten immer weiter entfaltet - nicht von vornherein geplant, sondern immer entstanden aus Notwendigkeiten oder auf Wunsch unserer Schülerinnen und Schüler und immer orientiert am Menschen.

So bleiben die Tätigkeiten lebendig und reizvoll und erstarren nicht. So soll es weiter gehen !