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Das Generationen-/Kinderhaus


Entstehung

Es begann auf einem Treffen des Bündnisses für Familie. Dort wurden Anregungen gesucht, um Goslar kinderfreundlicher zu machen und so auch attraktiver für Familien. So wurden verschiedene Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Zielen gebildet. Darunter war auch die Arbeitsgruppe Kinderhaus.

Zielgruppen

Das Kinderhaus hatte ursprünglich das Ziel, den Mangel an Freizeitangeboten und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder, gerade auch aus sozial schwächeren Familien, zu decken, da Kinder häufig ihre Nachmittage allein zu Hause vor dem Fernseher verbringen, ohne ein warmes Mittagessen zu bekommen und eine Ansprechperson zu haben.
Im Laufe der Zeit kristallisierten sich dann auch andere Schwerpunkte heraus. Unter anderem war einer die Verbindung der älteren mit der jüngeren Generation, so dass die Bezeichnung "Kinderhaus" durch "Generationenhaus" ersetzt wurde.
Genaue Informationen zu den Zielgruppen

Maßnahmen zur Umsetzung und jetzige Situation

In mühsamer Kleinarbeit wurde ein Konzept für das Generationenhaus erarbeitet. So stellte sich uns das Problem der Finanzierung, das wir durch die Gründung des Vereins "Generationenverbinden Goslar e.V." lösten.
So stand einer Eröffnung der ersten dezentralen Einrichtung nichts mehr im Weg.

Teilnehmer

In der Arbeitsgruppe "Generationenhaus Goslar" arbeiten Menschen unterschiedlicher Organisationen mit. Alle engagieren sich freiwillig, es gibt keine hauptamtlichen Mitarbeiter. Zum einen ist die Arbeitsgemeinschaft "Hilfe durch Schülerinnen und Schüler" durch ihre Leiter Herr und Frau Kutsche, sowie durch einige aktive Schülerinnen und Schüler involviert. Die Arbeitsgemeinschaft beschäftigt sich mit der Integration älterer und sozial schwacher Menschen, um das Miteinander zu fördern. Beispiele sind das Erzählcafé, bei dem Jugendliche ältere Menschen in einem Wohnstift besuchen, das Secondhandlager, in dem Kleidung für finanziell schwache Mitbürger gesammelt wird und die Weihnachtsaktion, bei der alljährlich selbst verpackte Geschenke an einsame Personen verteilt werden.
Als nächstes sind die Kirchengemeinden Frankenberg und Sankt Georg zu nennen, die durch jeweils einen Mitarbeiter vertreten sind.
Außerdem engagiert sich die "Freiwilligenagentur - Goslar" durch ein Mitglied. Die Agentur ermöglicht es der Goslarer Öffentlichkeit, sich in den verschiedensten Bereichen sozial einzubringen.
Zusätzlich betätigen sich die Agentur "ERIK Goslar", die sich mit der Integration behinderter Kinder auseinandersetzt, das Jugendzentrum "Gleis 95", der Kindergarten Frankenberg, die Bürgerstiftung und die Diakonischen Beratungsdienste in der Arbeitsgruppe.

Öffentlichkeitsarbeit

Um auf unser Projekt aufmerksam zu machen, nutzen wir verschiedene Arten der Öffentlichkeitsarbeit.
Durch regelmäßigen Kontakt zu den Grundschulen versuchen wir den Kindern unser Angebot nahe zu bringen. Dabei ist das Verteilen von Flyern seit Neuestem ein wesentlicher Aspekt. Des Weiteren ist eine Internetseite in Arbeit, auf der wir die wesentlichen Aspekte unseres Projektes vorstellen und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme bieten wollen.
Als das Konzept des Generationenhauses auf der Gesamtkonferenz unserer Schule erläutert wurde, stimmten sowohl die Lehrer, als auch die Eltern- und Schülervertreter einer Patenschaft einstimmig zu.
Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass unsere Öffentlichkeitsarbeit weit gefächert ist.


Meinungsbilder


Generationenhaus - als ich in der Schülervertretung (SV) zum ersten Mal davon hörte, fragte ich mich, wie so etwas funktionieren sollte. Wie einige andere Schülerinnen und Schüler hakte ich also interessiert nach.
Mehrere Generationen sollen einen Platz finden, an dem sie zusammen kommen, sich unterhalten und betreut werden können. So können sich ältere Menschen, die meist einsam und alleine zu Hause sitzen, an einem frei zugänglichen Ort treffen, zusammen Kaffee trinken und sich unterhalten. Doch auch die jüngeren und oftmals vernachlässigten Jugendlichen kommen auf ihre Kosten: Für sie ist das Mittagessen und die Betreuung, beispielsweise bei Hausaufgaben, durch ältere Schülerinnen und Schüler vorgesehen. Und sollten Eltern einmal nicht wissen, wer auf ihre Kinder aufpasst, wenn sie zur Arbeit müssen, wird auch in diesem Fall Hilfe angeboten.
Ich denke, dass die Idee des Generationenhauses eine sehr gute ist, da es viele Kinder und auch Jugendliche gibt, die nach der Schule nach Hause kommen, sich ihr Mittagessen alleine machen müssen und dann vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen. Unter diesem Verhalten und oftmals auch durch das Desinteresse vieler Eltern wird die Schule vernachlässigt. Das Generationenhaus könnte also dabei helfen, Schüler dazu zu motivieren, etwas für sich selbst und für die Schule zu tun. Meiner Meinung nach ist es hierbei wichtig, dass ältere Schülerinnen und Schüler die Betreuung übernehmen, da sich die sozial Schwächeren somit eher angenommen und verstanden fühlen.
Ich finde es zudem gut, dass auch ältere Menschen im Generationenhaus willkommen sind, da das Miteinander älterer und jüngerer Menschen so gefördert werden kann. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich das Generationenhaus in jedem Fall unterstützen und weiterhin daran mitarbeiten möchte. (Ann-Christin Koch, ehemals 12. Klasse des Christian-von-Dohm-Gymnasiums)


Als wir vor gut einem Jahr bei dem ersten Treffen des ursprünglich genannten Kinderhauses anfingen, hörte sich alles erst mal sehr theoretisch an, was lange Zeit auch so blieb, bis wir Anfang des Jahres eine schon bestehende Nachmittagsgruppe für Kinder besuchten.
Auch wenn die Arbeit sehr anstrengend und zeitintensiv war, hat es sich dennoch gelohnt und wird sich bestimmt auch in Zukunft lohnen. Es ist doch so wichtig wieder ein großes Freizeitangebot für Kinder zu entwickeln, sie aufzufangen und ihrer "Freizeit" bessere Inhalte zu geben.
Immer wieder sieht man an den verschiedensten Stellen, wie unerwünscht Kinder bei uns sind: Schilder, die Kindern das Spielen auf einer Wiese verbieten, Spielplätze, die nicht gebaut werden können, weil sich die Anwohner über den Lärm beschweren, Kindergärten, die sogar geschlossen werden müssen, weil sie Nachbarn belästigen. So passiert es häufig, dass Kinder die Nachmittage vor dem Fernseher oder dem Computer allein verbringen. Dabei fehlt häufig zusätzlich eine Ansprechperson für mögliche Probleme.
Darunter leidet natürlich sowohl das Gemüt des Kindes, als auch die schulischen Leistungen, da bei den Hausaufgaben keine Antworten auf Fragen gegeben werden können und Kummer einfach unterdrückt wird. Um diesen Kindern zu zeigen, wie es auch funktionieren kann, ist es meiner Meinung nach wichtig, sie auf Orte aufmerksam zu machen, wo sie zusammen mit Freunden oder allgemein anderen Kindern ihre Freizeit verbringen können, Erfahrungen machen können und vor allem eine gewisse Struktur kennen lernen. Ein Ort, wo jeder erwünscht ist, ohne Unterschied in Nationalität und sozialem Umfeld, Alter und Religion, ob mit oder ohne Problemen!
An dieser Stelle kommt nun ein ganz anderer Punkt mit ins Spiel, der aber genauso wichtig ist. Viele Kinder kennen ältere Menschen nur durch ihre Großeltern. Dadurch können schnell viele Vorurteile entstehen, die ein Leben miteinander belasten können. Auch von der Seite der älteren Generation können diese Vorurteile kommen. Um dem und somit auch der Einsamkeit, unter der beide Parteien leiden, entgegen zu wirken, sollte man eine Möglichkeit finden, dieses Zusammenkommen zu erreichen. In einem sogenannten "Erzählcafé", an dem ich schon seit mehreren Jahren mit der Arbeitsgemeinschaft "Hilfe durch Schülerinnen und Schüler" meiner Schule teilnehme, ist dies schon realisiert. Das sollte doch auch in einem Generationenhaus möglich sein.
Menschen freuen sich, wenn sie mit anderen über ihre Sorgen sprechen können und die Möglichkeit haben ihr Herz jemandem auszuschütten. Dabei können beide Seiten vom anderen lernen, sich so besser verstehen und "Vorteile" daraus ziehen . Um all diese Probleme zumindest teilweise zu lösen, wurde das Konzept des Generationenhauses entwickelt. Auch in Zukunft hoffe ich, bei der Umsetzung der Überlegungen meinen Teil beitragen zu können. (Pia Pramann, ehemals Klasse des Christian-von-Dohm-Gymnasiums)


Das Generationenhaus- was ist das, war meine erste Reaktion. Es hört sich zwar gut an, aber etwas genaues vorstellen kann ich mir darunter nicht. Als ich dann erfuhr, was es sein sollte, war ich begeistert, denn genau so etwas hat uns hier in Goslar noch gefehlt. Ein Ort, wo Menschen wiedergefunden werden.
Meiner Meinung nach ist das Generationenhaus ein entscheidender Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit bei Kindern und älteren Menschen. Dieses soll im Generationenhaus nämlich durch Unterstützung geschehen, die zum Beispiel durch Hausaufgabenbetreuung, ein gemeinsames Kaffeetrinken und vielen anderen Möglichkeiten gewährleistet werden soll.
Im Generationenhaus können einsame Menschen Ansprechpartner finden. Es können Ältere sein, die sich mit anderen ihres Alters unterhalten oder auch mit Kindern, die eine Oma oder einen Opa suchen. Ebenso können diese Kinder neue Freunde finden, um nicht mehr die Zeit nach der Schule allein verbringen zu müssen bzw. auch nicht mehr allein zu Hause ein einsames Mittagessen zu essen. Diese Menschen müssen nur auf die neu entstandene Einrichtung aufmerksam gemacht werden, was durch unsere weit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit möglich ist. Auf diese Weise kann man "vergessene" und nicht beachtete Menschen ungeachtet ihres Alters, ihrer Herkunft und ihrer Möglichkeiten zusammenführen und so für mehr Lebensqualität bei ihnen sorgen. Denn nun wird das Leben und die allgemeine Freizeit dieser häufig älteren Mitmenschen wieder Inhalte bekommen und sie werden sich verstanden fühlen und jeden Menschen als wichtig anerkennen.
Um zu helfen, dass solche Träume wahr werden, habe ich mich bereit erklärt auch mitzumachen. Das Generationenhaus soll leben, damit andere Menschen wieder leben können. Dazu kann jeder einen Teil beitragen auch außerhalb dieses Projekts und wenn man nur eine ältere Dame fragt, ob man ihr mit dem Einkauf behilflich sein kann. Leider gibt es nur von diesen Menschen noch viel zu wenige. Aber: Das kann sich ändern!
(Svantje Meer, ehemals 11. Klasse des Christian-von-Dohm-Gymnasiums)


Durch das Sozialprojekt, bzw. Herrn und Frau Kutsche, bin ich in die Arbeitsgruppe Generationenhaus gekommen. Ich bin schon seit dem ersten Treffen in der Gruppe und finde, dass eine Einrichtung, wie das Generationenhaus, in Goslar eine wirklich gute Idee ist. Am Anfang war das Ziel ja eigentlich Kindern und Jugendlichen, die nachmittags alleine sind, ein Aufenthaltsort zu geben, weil viele sich nicht um Hausaufgaben und Schule kümmern, sondern den ganzen Tag nur vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen und zudem keinen Ansprechpartner haben.
Aber der Vorschlag alle Generationen mit in dieses Projekt einzubeziehen hat mir sogar noch besser gefallen, denn so wird das Generationenhaus nicht nur ein Ort für alltägliche Dinge, wie Hausaufgaben oder Mittagessen, sondern man kann dort im Umgang mit anderen Menschen neue Erfahrungen machen. So werden Vorurteile zwischen den Generationen abgebaut und man kann von einander viel lernen. Zu dem ist es sicherlich für ältere alleinlebende Menschen wichtig, Gesellschaft, auch in Form von jüngeren Menschen, zu haben.
Ich denke, dass das knüpfen solcher Kontakte gerade in unserer heutigen Gesellschaft, wo man zum Teil nur noch über das Internet kommuniziert, sehr wichtig ist und ich werde dieses Projekt auch weiterhin tatkräftig unterstützen. (Lena Feldhaus, ehemals 8. Klasse des Christian-von-Dohm-Gymnasiums und Vorstandsmitglied von "Generationenverbinden")