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Die Weihnachtsaktion


Die Weihnachtsaktion - Was ist das?

Die Weihnachtsaktion ist der Teil der Arbeitsgemeinschaft mit der längsten Tradition. Seit 1980 treffen sich kleine Gruppen von SchülerInnen und besuchen um den 24.Dezember herum einsame, ältere Menschen. Die Kinder und Jugendlichen überreichen dabei ein selbst hergestelltes Geschenkpäckchen. 
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Oftmals ist das Geschenk auch nur der Anlass für manchmal ausgiebige Gespräche, die sich die Besuchten sehr gewünscht haben und zur Weihnachtszeit eventuell schmerzlich vermissen. Entsprechend gefühlsintensiv können die Reaktion ausfallen - Tränen der Rührung sind keine Seltenheit.

Die Geschenkpakete werden in den Tagen vor der Verteilung von den SchülerInnen in einer großen Gemeinschaftsaktion gepackt. Dabei wird fleißig gebacken und gebastelt, da die Inhalte der Päckchen möglichst selbstgemacht sein sollen. Bunt eingepackt wird dann in alte Schuhkartons, die von den Goslarer Schuhhändlern freundlicherweise bereitgestellt werden.

Die Liste der besuchten Personen wird jedes Jahr gepflegt durch die vielfältigen Rückmeldungen aus den Besuchsgruppen. Ebenso intensiv ist der Kontakt zu Kirchgemeinden, Sozialämtern, Altenheimen und anderen Wohlfahrtsorganisationen um die Personen zu finden, die leider schon zu oft im Leben übersehen wurden. Ebenso werden Personen auch regelmäig über Jahre hinweg besucht.

Die Verteilung der Adressen auf die Schülergruppen und die Betreuung der Rückmeldungen bedeutet einen immensen Aufwand, da regelmäßig Adressen neu vergeben werden könnten, bei denen niemand erreicht wurde. Auf der anderen Seite sollte möglichst darauf geachtet werden, keine Adresse zweimal zu besuchen.

Erfahrungen und Wirkungen

Bevor überhaupt der Kontakt mit den Beschenkten aufgenommen wird, kommt es schon beim Päckchen-Packen zu wertvollen Effekten:
  • die Klassengemeinschaft wächst zusammen
  • Außenseiter werden integriert durch das gemeinsame arbeitsteilige Hinwirken auf das gemeinsame Ziel
  • genügende unterschiedliche Fähigkeiten sind in der größeren Gruppe vorhanden, die der Qualität der Päckchen zugute kommt und die es u.U. ermöglichen, gemeinsam Musikstücke einzuüben
  • es wird genügend und vielfältiges Material zum Einpacken mitgebracht (Lebensmittel, Gebasteltes, Verpackungsmaterial)
  • SchülerInnen, die nicht verteilen können, so auch teilhaben
  • das Arbeiten in der Großgruppe macht mehr Spaß

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Stellt man sich den Besuch bei einem älteren Menschen vor, ist es offensichtlich, dass dieser sich natürlich zunächst ein Bild von der Gruppe junger Leute zu machen versucht, die da vor ihm steht.

Auf dieses erste Kennenlernen folgt dann nicht selten ein intensiveres Gespräch; was aber oftmals ver-gessen wird ist, dass es eine gewaltige Hürde zu überwinden gilt, die noch vor diesem ersten Gegen-übertreten steht und die nicht selten zu Enttäuschung auf Seiten der Teilnehmer führt: Misstrauen.


Es ist ja nur verständlich, dass ein einsamer Mensch, der nicht mit Besuchen irgendwelcher Art rechnet, misstrauisch wird, wenn gerade an den Weihnachtstagen, an denen doch die Familie ganz im Mittelpunkt steht und sich bestimmt kein anständiger Mensch in die Kälte traut, die Türglocke läutet...

Wir haben es leider vielfach erlebt, dass uns niemand geöffnet hat, obwohl sich die Gardinen an den Wohnungsfenstern vorher noch bewegt haben. Gegen diese erste Hürde ist man wohl machtlos; trotzdem kann nur immer wieder darauf hingewiesen werden, dass vorheriger Lärm unbedingt vermieden werden sollte, da er das Misstrauen natürlich verstärkt.

Ist die Tür erst einmal offen und die ersten Worte sind gewechselt, wird man in der Regel hineingebeten. Oft mussten wir aber erst mehrfach beteuern, dass wir wirklich nicht gekommen sind, um Geld zu sammeln, bis das Eis langsam zu schmelzen begann. Aus vielen anderen Erfahrungs-berichten, die über die Jahre entstanden sind, kann man entnehmen, dass gerade dieser Hinweis und die Anmerkung, dass man kommt um eine Freude zu machen, die alten Menschen derart rührt, dass sie nicht selten in Tränen ausbrechen. Das großartige Gefühl, das sich dabei auf die Teilnehmer überträgt, war übrigens oft ein Beweggrund für diese, sich über die Weihnachtsaktion hinaus im Sozialprojekt zu engagieren.

"Diese tiefe, innere Freude kann einen - so bei unseren Besuchen geschehen - sprachlos machen. Nach anfänglichen Zweifeln gegenüber unseren Absichten, wurde aus Schüchternheit und Zurückhaltung - kein Wunder, bei großen Jugendlichen, wie wir es sind - schon nach kurzer Zeit sprudelnde Offenheit und warme ehrliche Herzlichkeit der Besuchten".


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Die meisten Leute freuen sich über den unerwarteten Besuch und unterhalten sich gerne, manche sind sogar so erfreut, dass sie die Jugendlichen gar nicht wieder gehen lassen möchten. Besonders ein vorgetragenes Weihnachtslied, gesungen oder auf der Blockflöte gespielt, kommt gut an, auch wenn es qualitativ nicht sehr hochwertig vorgetragen wird. Es ist allerdings auch schon vorgekommen, dass Musizieren aufgrund der persönlichen Situation des Einzelnen nicht angemessen war. Dies muss die Gruppe von Situation zu Situation erfühlen und entscheiden. Bei unseren Besuchen hielten sich lange, intensive Gespräche und bloßes Päckchen-Entgegennehmen an der Haustür ungefähr die Waage. Im nächsten Jahr kann das bei Besuch der gleichen Person schon ganz anders aussehen, wenn das Päckchen des Vorjahres erst einmal ausgepackt worden ist.

Eine ehemalige Schülerin schreibt in einem Erfahrungsbericht:

"Zu Anfang waren die Leute manchmal auch überrascht oder auch misstrauisch, aber das legte sich mit der Zeit, denn es kam bei einigen auf die Kontinuität der Besuche an, um so eine Vertrauensbasis zu schaffen".

Zu diesem Stichwort ebenfalls noch ein paar Sätze: Am schönsten für alle Beteiligten ist es natürlich, wenn die Besuchten die Päckchen gleich auspacken. Oft sieht man ein regelrechtes "Funkeln in den Augen"; die Freude ist in der Regel wirklich sehr groß. Rückmeldungen wie folgende sind keine Seltenheit:

"Für Ihr Geschenk und die lieben Grüße zu Weihnachten danke ich ganz herzlich. Sie haben mir eine besondere Freude gemacht und man weiß, da hat jemand an mich gedacht".

Manchmal brechen die Beschenkten sogar in Tränen aus. Viele erzählen, dass ihnen seit etlichen Jahren niemand mehr eine Freude gemacht habe, einige haben - nach ihren eigenen Aussagen - gar in ihrem Leben noch niemals etwas geschenkt bekommen und können kaum glauben, dass man sie nicht mit jemand anderem verwechselt:

"Auf dem Päckchen stand kein Name. Ich glaubte, es wäre nicht für mich".

Manche ältere Menschen sehen aber auch etwas Grundsätzliches in diesen Besuchen:

"Es ist doch sehr wichtig, dass junge Menschen in dieser unserer so sehr rationalen technikfordernden Zeit auch an Gemüt und Seele nicht selber verkümmern und lernen zu sehen, wie sehr man sich damit einsetzen kann".


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"Na, das war eine leckere, süße Überraschung, die mir von zwei Weihnachts- (B)Engeln gebracht wurde! Ganz herzlichen Dank dafür. Oft wird negativ über "die Jugend" geredet, doch Ihr tretet den Beweis für das Gegenteil an, und habt mir eine riesige Freude bereitet. Alles Gute für dieses neue Jahr wünscht Euch M. W."

Die Teilnehmer gehen mit Spaß und Engagement an die Aktion heran:
"Hallo Herr Kutsche:
Ingo wird mit Torben und mir Omas knutschen gehen.
Tschüss... B.L."


Oft hat die Weihnachtsaktion auch nachhaltigen sozialen Einfluss auf die Gruppen. Viele begegnen mit der Zeit älteren Menschen nicht mehr mit Scheu oder Zurückhaltung, sondern lernen, völlig ungezwungen und normal einen Kontakt herzustellen:

"Je älter wir wurden und je länger wir bei dieser Aktion mitmachten, desto besser konnten wir mit den verschiedenen Situationen und Menschen, denen wir begegneten, umgehen".

Nicht zu vernachlässigen ist die Verbesserung der sozialen Kontakte innerhalb einer Klasse. SchülerInnen, die im normalen Schulalltag wenig oder nichts miteinander zu tun haben wollen oder sich das Leben gegenseitig schwer machen, finden sich plötzlich in einer gemeinsamen Gruppe wieder und verstehen sich auf einmal ganz ordentlich..



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Weitere und ausführlichere Informationen

Chronik einer Weihnachtsaktion

Weitere Erfahrungsberichte und Erlebnisse